Vergleich der Zerreißungsszenen in "Die Herrmannsschlacht" by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 2,8, Humboldt-Universität zu Berlin, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: 1.Einleitung

Durch die Forschung ist unlängst bekannt, dass bei Heinrich von Kleist Gewalt und Sprache eine Einheit bilden. In dieser Arbeit soll jedoch gezeigt werden, wie Kleist ein Gewaltmotiv – die Zerreißung, bzw. die Zerstückelung, die beide einen Prozess darstellen – zweifach benutzt und es dabei nicht nur jeweils an die Sprache koppelt, sondern auch an Diskurse. Untersucht und verglichen werden soll die Zerreißung Achills durch Penthesilea („Penthesilea“) mit der Zerstückelung Hallys durch Herrmann und Teuthold („Die Herrmannsschlacht“).
Das erste Kapitel wird sich mit der Sprache in beiden Dramen befassen. Dabei werden zuerst die Differenzen und dann die Gemeinsamkeiten untersucht werden. Festzustellen wird sein, dass die Sprache und der Einsatz von Sprache verständlicher Weise nie vom Inhalt und der angestrebten Darstellung des Inhalts, bzw. Positionierung zum Inhalt abgetrennt werden kann. Interessant wird weiterhin die Erkenntnis sein, dass Gewalt und Sprache auch hier wieder eine Einheit bilden, sowohl semantisch, als auch inhaltlich, doch dass die Sprache zwar grundlegende Differenzen aufweist, dennoch aber interessante Parallelen beinhaltet, die die Frage aufkommen lässt, ob Kleist vielleicht wirklich über seine einzelnen Werke hinaus mit bestimmten Wörtern, oder Metaphern arbeitet. Dieser Frage wird jedoch im aspect nicht nachgegangen werden können, da der Umfang dieser Arbeit dazu nicht den Platz bietet.
Im zweiten Kapitel wird herauszufinden sein, dass mit diesem Gewaltmotiv, jeweils ein Diskurs aufgenommen wird, diese Diskurse sich jedoch grundlegend unterscheiden. In „Die Herrmannsschlacht“ wird, obwohl die Episode der Hally relativ kurz ist, ein Diskurs über Vergewaltigungserzählungen aufgenommen. Aus Platzgründen soll sich hier besonders auf den Diskurs über die Verweigerung der körperlichen Darstellung von Vergewaltigungen konzentriert werden. In der „Penthesilea“ nimmt Kleist durch die Zerreißung und den Kannibalismus den Kantschen Diskurs des Geschmacks auf. Natürlich kann in beiden Texten auch ein Diskurs über Inskription in einen Körper durch Gewalt aufgezeigt werden. Wegen der sprachlichen Komponente dieses Diskurses, soll er jedoch bereits im ersten Kapitel angesprochen werden.

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Schuld als erzieherische Maßnahme: Vererbung eines Gefühls by Lisa Atzler

By Lisa Atzler

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,7, Universität Stuttgart, Sprache: Deutsch, summary: Diese Arbeit beschäftigt sich mit Wedekinds 'Frühlings Erwachen' und beschäftigt sich mit Schuld und Scham als zentralen Erziehungsparametern. Sie zeigt zudem, wie sich diese durch alle Instanzen ziehenund somit zu einem Gesellschaftsthema werden.

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Spielmannsdichtung - Forschungsgeschichte des 19. by Lisa Brand

By Lisa Brand

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, observe: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, summary: Das Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft bezeichnet die Gattung „Spiel¬manns-dichtung“ als einen „problematische(n) Oberbegriff für vermeintlich [Herv. d. Verf.] von berufs¬¬mäßigen ‚Spielleuten’ verfaßte und öffentlich vorgetragene Epen, insbesondere des 12. Jhs.“ Schon die Nutzung des Wortes „vermeintlich“ zeigt die Problematik des Begriffs „Spielmannsdichtung“. Durch Forschungsansätze im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Vorstellung, Spiel¬leute seien die Verfasser von Epen wie „‚König Rother’, ‚Herzog Ernst’, ‚Oswald’, ‚Orendel’, Salman und Morolf’“ gewesen. Die heutige Forschung geht jedoch davon aus, dass der Verfasser der Spielmannsepen nicht bestimmt werden kann. Deshalb können Spiel¬männer nicht als Autoren der genannten Dichtungen vorausgesetzt werden.
Im Folgenden will diese Arbeit aufzeigen, wie sich die Forschung mit der Spielmanns-dichtung auseinandersetzt und used to be an dieser Entwicklung kritisch betrachtet werden muss. Abschließend soll die Frage erörtert werden, welche Konsequenzen daraus für die heutige Forschung daraus gezogen werden müssen. Es scheint sinnvoll, sich in den nachfolgenden Ausführungen vor allem auf die Forschungsgeschichte des 19. Jahrhunderts zu kon-zentrieren, da sich die im zweiten Teil der Arbeit angeführte Kritik vor allem auf die Entwicklung in diesem Zeitraum beziehen wird. Außerdem conflict die Forschung dieser Zeit Weichen stellend für die noch heute herr¬schende Auffassung über Spielmannsdichtung.
Bei der Erstellung der vorliegenden Arbeit wurde ein besonderes Augenmerk auf den Artikel „Der ‚Spielmann’ in der Literaturwissenschaft des 19. Jahrhunderts“ von Joachim Bahr gelegt. Darüber hinaus wurde neben Publikationen von Hans-Joachim Behr und Uwe Meves selbstverständlich auch andere Literatur berücksichtigt.

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Lüge, Wahrheit... oder beides?: Barthes semiotische by Manuela Gallina

By Manuela Gallina

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Mythentheorie und Mythentransformation in der modernen Literatur, Sprache: Deutsch, summary: [...] Der Mythos ist additionally keine Lüge; die Frage, mit der ich mich in dieser Arbeit beschäftigt habe, ist stattdessen die umgekehrte: Kann eine Lüge zu einem Mythos werden? Und wie ist Barthes weit blickende Theorie auf die Aktualität beziehungsweise auf konkrete Beispiele aus der Realität übertragbar? Ist seine Theorie wirklich so weit blickend und aktuell, wie sie im Kontext seiner zeitgenössischen Gesellschaft warfare? Ausgehend von diesen Bemerkungen und Fragen soll in der vorliegenden Arbeit zunächst Roland Barthes Theorie der semiotischen Doppelstrukturen anhand seines Schemas und seiner Beispiele erklärt, sowie seine Auffassung des Mythos und dessen Merkmale dargelegt werden. In einem zweiten Teil liegt der Schwerpunkt dann in der konkreten Anwendung von Barthes Theorien und dem Schema der semiotischen Doppelstrukturen, insbesondere auf filmischem fabric am Beispiel zweier sehr bekannter Holocaustkomödien unserer Zeit: Jakob der Lügner und Das Leben ist schön. Auf die vor allem durch Roberto Benignis movie Das Leben ist schön ausgelöste Debatte über die Legitimität der Darstellung des Holocausts in shape einer Komödie und in ausgesprochen fiktionaler Weise soll diese Arbeit eine hypothetische Antwort anhand von Barthes Theorien geben. Das in den Filmen entfaltete Thema und der nach Barthes Theorien entsprechende Mythos ist die Lüge, sowohl in der Handlung der Filme (mit Schwerpunkt Jakob der Lügner), als auch im Zusammenhang mit dem literarischen style des Märchens und mit dem filmischen style der Komödie. Die Problematik der Lüge wird zuletzt in Verbindung mit Authentizität und Legitimation der Darstellung betrachtet. Ebenso werden die semiotischen Doppelstrukturen der Lügen und deren Rolle auf extradiegetischer Ebene für die Authentizität der vermittelten Botschaft im letzten Teil behandelt.

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Gesellschaftskritik im Märchen "Das kalte Herz" (German by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar , nine Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die hier vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Wilhelm Hauffs literarischem Werk „Das kalte Herz“, das 1826 im Rahmen eines Märchen-Almanachs erschienen ist. Dieses zwischen Romantik und Realismus erzählte Kunstmärchen beschäftigt sich mit der Gesellschaft und ihren Disparitäten, die aufgrund von Macht und Reichtum entstehen. Peter Munk, der Protagonist der Geschichte, wird dabei Armut sowie großen Reichtum erleben mitsamt den Folgen für Familie und Gesellschaft. Die politische state of affairs in jener Zeit soll dabei näher beleuchtet werden und die Frage geklärt werden, inwieweit Reichtum dem Menschen schadet bzw. ihn weiterbringt. Um das Märchen auf seine Thermenstellung hin besser zu verstehen, soll anfangs die politische scenario aufgezeigt und diese anschließend auf die Geschichte übertragen werden. Auch „Das kalte Herz“ beinhaltet eine zentrale Aussage, sozusagen die ethical der Geschichte, die in Punkt 3.0 erläutert werden soll. Es schließt sich eine Kritik an der eben angesprochenen Aussage an und letztendlich folgt eine kurze Zusammenfassung und Wertung im Schluss.

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Entstehung und Entwicklung von Familiennamen in Deutschland: by Franziska Massner

By Franziska Massner

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, word: sehr intestine, Universität Potsdam, Veranstaltung: Namenkunde, eight Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: "Jeder hundertste heißt Müller"1. Diese Aussage wird wahrscheinlich von Vielen bestätigt werden. Würde guy nun Laien fragen, wie dieser identify entstanden ist, könnte wohl auch jeder ohne Probleme die Berufsbezeichnung als Grund für die Entstehung dieses Familiennamens ausmachen. Dass es natürlich noch weit mehr rationale für die Familiennamengebung gegeben hat, soll diese Arbeit zeigen.

Im theoretischen Teil wird daher auf die Entstehung und Entwicklung von Familiennamen eingegangen, sowie auf die einzelnen Bildungstypen und das Phänomen der Sprachlandschaften.

Im empirischen Teil folgt anschließend eine Erhebung der Familiennamen in der Stadt Brandenburg an der Havel. Es soll untersucht werden, wie die Familiennamen hier verteilt sind und welche Besonderheiten es gibt. Dafür wird auch die Verteilung einzelner Namen in der Stadt München herbeigezogen. Der Vergleich der beiden Städte in Bezug auf bestimmte Namen soll die sprachgeographischen Unterschiede der Familiennamengebung in Deutschland verdeutlichen.

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Der Körper in Else Lasker-Schülers "Die Nächte der Tino von by Karin Pfundstein

By Karin Pfundstein

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Else Lasker-Schüler, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Meine Arbeit hat die Erzählung Die Nächte der Tino von Bagdad von Else Lasker-Schüler zum Gegenstand, deren Erstausgabe 1907 erschien. Im Folgenden möchte ich aufzeigen, inwiefern der Topos „Körper“ die Erzählung sowohl auf formaler als auch auf inhaltlicher Ebene konstituiert. Körperliche Merkmale werden auffällig häufig eingesetzt – ich gehe der Frage nach, inwiefern dies zum einen den textual content grundlegend prägt, zum anderen wie es zur Charakterisierung der Figuren, insbesondere der Dichterin Tino, und zur versuchten Selbstetablierung der Protagonistin beiträgt.
Als Grundlage für meine Argumentation benutze ich die Debatte über die Zeichenhaftigkeit von Körpern und Körperlichkeit von Zeichensystemen. Körper und Körperpartien werden von Else Lasker-Schüler semiotisch benutzt: Sie verweisen als Pars seasoned toto auf Personen und, noch wichtiger, auf deren Eigenschaften oder innere Verfasstheit. Die Körperteile werden hierbei wie ein Zeichensystem benutzt. Ein weiterer Aspekt im Kontext des Körper-Zeichen-Diskurses ist die Verwendung des Körpers als Schreibunterlage. Tätowierungen als Inschriften auf Lebewesen tauchen an mehreren Stellen des Romans auf, aber auch andere Zeichensetzungen, unter anderem an personifizierten Gegenständen, sind zu finden.
Darüber hinaus gibt es auch Ansätze, dass die Erzählung selbst körperhaft wird – Körperteile „gliedern“ hier die Kapitel der Erzählung und machen sie zu „Textkörpern“; Texte werden durch die sprachliche Beschwörung von Körperhaftigkeit zum Leben erweckt, sie tanzen.
Meine those, die ich in meiner Interpretation nachzuweisen versuche, lautet, dass die Protagonistin Tino durch Körperlichkeit und deren freies Ausleben ihre Existenz zu behaupten versucht. Ihr Ringen um ihren Körper und damit um ihre physische Existenz ist der Grundpuls der Erzählungen – wie und warum dieses scheitert, werde ich darlegen. Unberührt und unabhängig davon zeigt sich Tinos Dichtertum als metaphysische Existenzform, die auch ohne das Medium Körper weiterlebt und dem Roman am Ende gleichsam entschwebt.

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Höflichkeit - Eine Frage des Geschlechts? Kritik an und by Romana Bauer

By Romana Bauer

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, observe: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Deutsche Philologie), Veranstaltung: Hauptseminar "Höflichkeit", Sprache: Deutsch, summary: Gerade in den letzten Jahren kommen wieder vermehrt sprachliche Gender-Debatten auf, vorwiegend im universitären Kontext. Aktuell wird intensiv die universelle Verwendung des generischen Maskulinum Studenten diskutiert, welcher weibliche Studentinnen ausschließe. Stattdessen fordern Gleichstellungsbeauftragte die Verwendung des Begriffs Studierende, der beide Geschlechter einschließt – ein rot-grünes Hochschulgesetz in Nordrhein-Westfalen verlangt sogar die Umbenennung der Studentenwerke in Studierendenwerke. „Guten Tag, Herr Professorin“ titelte Spiegel-Online 2013, als die Universität Leipzig so weit ging, ihre Grundordnung zu ändern und fortan nur noch weibliche Personenbezeichnungen zu nutzen, die aber sowohl für weibliche als auch für männliche Personen gelten. Der Kampf um sprachliche Gleichberechtigung scheint aktuell wie nie.

Bereits 1973 kritisierte Robin Lakoff eine sprachliche Ungleichberechtigung der Geschlechter. In Ihrem Aufsatz „Language and woman’s position“ thematisiert sie zwei Seiten dieser Problematik: Einerseits die paintings und Weise, wie Frauen sprechen, oder vielmehr, wie ihnen im Kindesalter beigebracht wird, zu sprechen, und andererseits die shape, in der über Frauen gesprochen wird. Für diese Arbeit wird vor allem ersteres von Interesse sein, die spezielle Sprechweise von Frauen nach Lakoff. Denn sie behauptet, Frauen bekämen beigebracht, wie eine woman zu sprechen, wären daher zwar nicht in der Lage sich präzise und eindringlich auszudrücken, drückten sich in der Konsequenz aber insgesamt höflicher aus als Männer. Wie fundiert Lakoffs Arbeit ist, ob ihre Ansätze (vor allem in der heutigen Zeit) tatsächlich gültig sind, und welche anderen Faktoren es gibt, an denen Höflichkeit festzumachen ist, soll Gegenstand der vorliegenden Arbeit sein.

Daher werden zunächst die Grundzüge von Robin Lakoffs Ansatz sowie ihr Konzept „Talking like a woman“ vorgestellt. Anschließend sollen einige Kritikpunkte dazu angeführt werden, einerseits zur Theorie an sich, andererseits zur Gültigkeit in der heutigen Zeit. Dann werden mit den Werken von Brown und Levinson (1987) und Sara generators (2003) zwei substitute Sichtweisen auf die Höflichkeitsforschung gegeben. Abschließend erfolgt eine kurze Zusammenfassung und ein Ausblick auf mögliche weiterführende Forschungsansätze.

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"Die Eichbäume" – ein Wendepunkt in Friedrich Hölderlins by Maria Hesse

By Maria Hesse

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, notice: 2,0, Universität Kassel (Germanistik), Veranstaltung: Seminar Lyrik der Goethezeit, Sprache: Deutsch, summary: „Aus den Gärten komm‘ ich zu euch, ihr Söhne des Berges! │Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich, │[…].“

So beginnt Friedrich Hölderlins 1796 erschienenes Gedicht Die Eichbäume. Hölderlin ist einer der bekanntesten Lyriker aus der Zeit der Weimarer Klassik und Romantik. Doch zeit seines Lebens erfuhren seine Werke keinen so regen Zuspruch, wie es bei den großen Klassikern Goethe und Schiller der Fall battle. Im Gegenteil: Er stieß teilweise sogar auf Ablehnung bei den zeitgenössischen Dichtern.
Die Eichbäume stellen einen Wendepunkt seiner lyrischen Werke dar. Aus diesem Grund soll dieses Gedicht nachfolgend unter biografischen und literaturgeschichtlichen Aspekten betrachtet werden. Zunächst sollen Hölderlins Leben und Wirken in Bezug auf die damalige literarische Welt im Mittelpunkt stehen. Anschließend wird seine Beziehung zu Schiller näher untersucht, die maßgeblich die Entstehung von Hölderlins Eichbäumen beeinflusst hat. Den Schwerpunkt dieser Arbeit wird die nähere Auseinandersetzung mit dem Gedicht bilden.
Die Interpretation Momme Mommsens wird dabei starke Berücksichtigung finden, zudem aber auch assorted literaturtheoretische und –geschichtliche Abhandlungen.
Es soll ersichtlich werden, was once Hölderlin dazu bewegt hat, eine andere paintings von Lyrik zu schreiben und wie sich dieser Wandel in den Eichbäumen ausdrückt.

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Goethes Marienbader Elegie: Ein Seelendrama: Das Produkt by Maria Glotzbach

By Maria Glotzbach

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: 1827 erschienen drei Gedichte Goethes unter dem Titel Trilogie der Leidenschaft, darunter das Liebesgedicht Elegie. Das Gedicht entstand nach der Trennung Goethes von der 18jährigen Ulrike von Levetzow. Diese Elegie soll der Hauptgegenstand der Arbeit werden.
Bereits mit dem Titel Elegie wird darauf hingewiesen, daß es sich um ein Klagelied handelt. Bereits hier stellt sich die Frage, inwiefern dieses Gedicht mit seinem generischen Titel die Merkmale einer Elegie erfüllt. Goethe kennzeichnete die Elegie „Das Produkt eines höchst leidenschaftlichen Zustandes“ . Dieses Produkt handelt vom Verlust der Geliebten und dem Versuch, den daraus resultierenden Schmerz zu lindern. Es soll hier gezeigt werden, wie der Dichter diesen Prozeß der Schmerzlinderung im Strukturaufbau eines Dramas realisiert.
Doch zuerst soll zu Beginn der Arbeit die Entstehungsgeschichte der Trilogie der Leidenschaft skizziert werden, sowie Goethes Aufenthalt in Böhmen und die Bekanntschaft mit Ulrike von Levetzow. Daraufhin folgt eine inhaltliche Gesamtinterpretation der Trilogie. Schließlich setzt sich der letzte Abschnitt formal und inhaltlich mit der Elegie auseinander.

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